Zufahrtsschutz planenKurzanleitungTLP:AMBER

Kurzanleitung

Der Planer findet alle Zufahrten zu Ihrem Veranstaltungsbereich, wählt passende geprüfte Sperren, legt sie maßstäblich quer über die Straße, prüft Anfahrt, Gefahrenbereich, Flucht- und Rettungswege und erstellt einen Bericht für die Abstimmung mit den Behörden. Am schnellsten lernen Sie ihn mit dem Beispielprojekt kennen: Startseite → „Beispiel ausprobieren“.

Wichtig: Alle Ergebnisse sind Vorschläge. Maße, Gefälle, Untergrund und Hindernisse vor Ort prüfen; Schutzziel, Rettungszufahrten und Öffnungsverfahren mit Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr abstimmen. Planungen sind TLP:AMBER.

Zugang

Adresse: https://zsp-pilot.tail602d93.ts.net (als Lesezeichen speichern). Es gibt drei Wege hinein:

  1. Mit E-Mail, Passwort und Code (Fachplaner): Sie erhalten von Raimund einen Einladungslink. Darüber legen Sie Ihr Passwort fest und verbinden eine Authenticator-App auf dem Handy (z. B. Microsoft Authenticator, Google Authenticator, 2FAS). Bei jeder Anmeldung fragt der Planer zusätzlich den 6-stelligen Code aus der App ab. Passwort vergessen oder neues Handy: einen neuen Einladungslink anfordern.
  2. Über Tailscale: Wer das Gerät zsp-pilot in Tailscale geteilt bekommen hat, wird automatisch angemeldet, sobald Raimund das Tailscale-Konto freigeschaltet hat.
  3. Über einen Link ohne Konto: Behörden erhalten je Projekt einen Link (nur ansehen und kommentieren); Gastlinks dienen zum Ausprobieren. Beide laufen automatisch ab.

Beim ersten Aufruf einmal die Nutzungsbedingungen bestätigen. Oben rechts sehen Sie, als wer Sie angemeldet sind; dort können Sie sich auch abmelden.

In fünf Schritten

Startseite mit den Knöpfen Neue Veranstaltung planen, Beispiel ausprobieren und Kurzanleitung
Startseite: neue Veranstaltung, Beispiel oder weiterarbeiten.
1 Veranstaltung
Name, Zeitraum, Besucher gleichzeitig (für die Fluchtwege) und Ort. Die Karte springt hin.
2 Lageplan
PDF, Bild oder DXF aus dem CAD hochladen. Der Plan wird automatisch auf die Karte gelegt (über Straßennamen, Gebäudeumrisse oder – bei DXF in Landeskoordinaten – direkt). Klappt das nicht, mit zwei Punkten von Hand anlegen. Ohne Plan zeichnen Sie direkt auf der Karte.
3 Besucherbereich
Stände im Plan werden erkannt, daraus entsteht der Schutzbereich. Alternativ Ecken antippen – oder „Bestimmte Zufahrten“ wählen, wenn nur einzelne Straßen mit bekannten Maßen gesperrt werden.
4 Sperren
Wählen Sie, welche geprüften Systeme verfügbar sind (mit Stückzahl) – oder „Wir haben noch keine Sperren“.
5 Ergebnis
Zufahrten, Sperren, Hinweise, Fluchtwege, Betrieb. Jede Änderung (Maße, Fahrzeug, Ausgänge) mit „Neu berechnen“ übernehmen.

Ergebnis lesen

Ergebnis: links Liste der Zufahrten, rechts Karte mit Sperren und Gefahrenbereichen
Rot: Sperrteile, hell: Grundplatten, weiß: Elemente für die Rettungsöffnung, rote Fächer: Gefahrenbereich (frei halten).

Lageplan: ganze Veranstaltung

Im Lageplan (Kopfzeile oder „Im Lageplan weiterplanen“) zeichnen Sie die ganze Veranstaltung – und jede Änderung wird sofort geprüft. Oben zeigt die Ampel, wie viele Zufahrten offen oder kritisch sind; ein Klick darauf öffnet die Liste „Was noch fehlt“.

Fluchtwege und Kennzeichnung

Karte mit grünen Pfeilen in Fluchtrichtung, gestrichelten Fluchtwegen und grünen Rettungszeichen
Ebene „Fluchtwege“ (Schalter oben rechts in der Karte): Pfeile in Fluchtrichtung, längster Weg je Ausgang, vorgeschlagene Rettungszeichen.

Der Planer rechnet die Wege um die Stände herum, prüft 60 m bis zum nächsten Ausgang, die Breite je Ausgang für die Personen in seinem Einzugsbereich, zwei unabhängige Rettungswege, die Feuerwehrdurchfahrt und Hydranten. Ausgänge ohne Sperre (Tore, Fußwege) können Sie einzeichnen. Die Rettungszeichen sind ein Vorschlag mit Größe nach Erkennungsweite (20 cm Piktogramm ≈ 20 m); Montageorte und Sichtlinien vor Ort festlegen.

Vor Ort messen

Handy-Ansicht zum Erfassen von Querschnitt, Hindernissen und Gefälle
Auf dem Handy: QR-Code im Ergebnis scannen.

Je Zufahrt: Fahrbahn und Gehwege messen, Laternen, Bäume, Poller und Hydranten mit Abstand ab Bordstein eintragen, Gefälle mit dem Handy messen (flach auf die Fahrbahn legen, Oberkante zur Veranstaltung), Belag, Notiz und Fotos. Ohne Empfang bleibt die Messung auf dem Handy und wird später übertragen. Danach „Zufahrtsschutz jetzt neu berechnen“.

Abstimmung mit Behörden

Abstimmungsseite mit Freigabeschritten, Änderungen, Verlauf und Kommentaren
Kopfzeile „Abstimmung“: Projekt freigeben, einreichen, Kommentare, Änderungen seit der Einreichung.
  1. Unter „Wer darf dieses Projekt sehen?“ freigeschaltete Personen auswählen – oder einfacher: „Behörde per Link einladen“. Stelle und Dienststelle angeben, Link erzeugen und per Mail schicken. Die Behörde braucht dafür kein Konto, sieht nur dieses Projekt und kann kommentieren (nicht ändern, nicht freigeben). Der Link läuft nach der gewählten Zeit ab und lässt sich jederzeit beenden. Förmlich freigeben können Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr nur mit eigenem Konto (Rolle Leser).
  2. „Zur Abstimmung einreichen“. Die Stellen geben frei oder bitten um Änderungen; Kommentare je Zufahrt.
  3. Jede Änderung an der Planung hebt Freigaben auf – neu einreichen. „Was hat sich geändert?“ zeigt den Unterschied zum eingereichten Stand.

Bericht und Export

Plan und Bericht als PDF: Übersicht, Detailseiten je Zufahrt, Anfahrt, Fluchtwege, Kennzeichnung, Betrieb, Fotos, Grundlagen und eine produktneutrale Leistungsbeschreibung (A3 quer, im Druckdialog „Hintergrundgrafiken“ aktivieren). DXF für CAD in ETRS89/UTM mit Ebenen (Sperrteile, Gefahrenbereich, Fluchtwege, Rettungszeichen), GeoJSON für GIS, Excel mit Stückliste, Zufahrten und Betrieb.

Häufige Fragen

Die Straßenbreite stimmt nicht.
Breiten kommen aus OpenStreetMap oder sind Standardwerte. Im Ergebnis „Maße vor Ort eintragen“ oder in der Karte mit vier Punkten messen (Hindernis, Bord, Bord, Hindernis).
Eine Zufahrt fehlt.
Plätze, Höfe und Grünflächen ohne Straße erkennt das Programm nicht. „Zufahrt ergänzen“ und beide Ränder antippen.
Warum steht die Sperre so weit draußen?
Hinter der Sperre muss der Gefahrenbereich (Eindringtiefe bzw. Streubereich laut Crashtest) frei bleiben. Wo Platz ist, rückt die Sperre so weit nach außen, dass er vor dem Besucherbereich endet – und nicht in eine Einmündung.
„Anfahrt über Prüfenergie“?
Auf der Strecke kann ein Fahrzeug schneller werden, als die Sperre geprüft ist. Geschwindigkeit vorher brechen (Versatz, Schikane), Sperrpunkt verlegen oder stärkeres System wählen.
Feinarbeit an einzelnen Elementen?
„Expertenansicht“ in der Kopfzeile: Elemente verschieben, drehen, ergänzen; Prüfung läuft mit.
Etwas sieht falsch aus.
Kommentar auf der Abstimmungsseite schreiben oder Raimund direkt Bescheid geben – Rückmeldungen aus der Praxis sind der Zweck des Pilotbetriebs.